Sony FX3 II und A7S IV: Alles, was wir über den neuen 16MP Partial Stacked Sensor wissen
Das Ökosystem der Gerüchte rund um Sony ist in vollem Gange und das aus zwingenden Gründen. In den letzten Stunden veröffentlichte die Referenzseite Sony Alpha Gerüchte (begleitet von einem Erklärvideo auf YouTube), was für Filmemacher und Videomacher das wichtigste Leak des Jahres sein könnte: die ersten technischen Details eines neuen 16-Megapixel-Vollformatsensors teilweise gestapelt, der angeblich für die nächste konzipiert wurde Sony FX3 II und, vielleicht in der Zukunft, für einen möglichen Sony A7S IV.
Warum 16MP und nicht mehr?
Auf den ersten Blick mag der Wechsel von 12 MP auf 16 MP der ursprünglichen FX3 wie ein bescheidener Sprung erscheinen. Aber die Logik hinter dem Design ist sehr filmisch: Mehr Megapixel bedeuten nicht immer ein besseres Videobild. Mit 7,2 μm Pixeln würde dieser neue Sensor eine um 41 % größere Lichtsammelkapazität pro Pixel bieten als die 5,1 μm des Sony A7V, was ihn möglicherweise zum neuen König der Low-Light-Videos machen würde.
Darüber hinaus verfügt ein 16-MP-Sensor über eine ausreichende vertikale Auflösung, um den gesamten Sensorbereich im Verhältnis 3:2 aufzuzeichnen, ermöglicht eine bessere Nutzung anamorphotischer Objektive und kann eine RAW-Ausgabe von nahezu 5K liefern, die dann auf 4K hochgesampelt werden kann.
DCG-HDR-Technologie: Ein qualitativer Sprung
Das vielleicht interessanteste Detail liegt nicht in den Megapixeln, sondern darin, wie dieser Sensor den Dynamikbereich verwaltet. Anstelle der DGO-Technologie des Sony A7V würde der neue Sensor DCG-HDR verwenden, eine Technologie, die erstmals in den mobilen Sensoren Sony Lythia zum Einsatz kam. Der Unterschied ist erheblich: Während herkömmliches Multi-Frame-HDR separate Belichtungen erfasst und diese zusammenführt (was bei sich bewegenden Motiven zu Geisterbildern führt), erfasst DCG-HDR Einzelbilddaten mit zwei Verstärkungseinstellungen gleichzeitig und eliminiert diese Artefakte sowohl in Fotos als auch in Videos, selbst mit einem elektronischen Verschluss.
Und das Gerücht vom 33MP?
Es sollte klargestellt werden, dass gefundene Versionen im Umlauf sind. Frühere Gerüchte deuteten darauf hin, dass die FX3 II einen teilweise gestapelten 33-Megapixel-Sensor ähnlich dem des Sony A7V enthalten könnte, aber die Quelle von Sony Alpha Gerüchten zufolge sind diese im Internet kursierenden Spezifikationen wahrscheinlich falsch. Für eine kinoorientierte Kamera wie die FX3 II sind größere Pixel wertvoller als mehr Pixel: bessere Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen, geringerer Rolling Shutter, günstigere hohe Bildraten und geringere Verarbeitungslast.
Wann kommt es an?
Die Ankündigung der FX3 II wird für März oder April 2026 erwartet, und Sony hat bereits eine neue Kamera mit dem Code WW847606 registriert, deren wichtigste erklärte Innovation genau ein neuer teilweise gestapelter Sensor mit niedriger Auflösung ist. Ungewisser ist hingegen die Situation des A7S IV: Die Quelle bestätigt seine bevorstehende Existenz nicht und es besteht die Möglichkeit, dass die „S“-Linie für eine Weile auf Eis gelegt wird.
Was das für Sie bedeutet
Ganz gleich, ob Sie Filmemacher, Hochzeitsfilmer, professioneller Content-Ersteller oder einfach ein Bildbegeisterter sind, dieser Sensor stellt ein ernsthaftes Sony Bekenntnis zu reiner Kinoleistung dar. Es ist nicht das Rennen um Megapixel: Es ist das Rennen um das klare Bild, den echten Dynamikumfang bei Videos und die Flexibilität bei Aufnahmen unter schwierigen Lichtverhältnissen.
Die nächsten Monate werden entscheidend sein. CP+ 2026 ist bereits im Gange und der Markt wartet auf eine Reaktion von Sony im Vergleich zu Wettbewerbern wie dem Canon C50 und dem Nikon Zr, die attraktive Angebote zu einem niedrigeren Preis anbieten.
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